
Wichtiges und Interessantes
aus den Infos der Kreuzer-Abteilung
Zum Lesen einfach die Titel anklicken.
Inhalt:
Schiffe gucken am Bildschirm
DHH sucht Ausbilder- und Schiffsführer-Nachwuchs
Das "Elektronische Wasserstraßen-Informationssystem
(ELWIS)"
Sicherheit auf dem Wasser
Wetterdetails frei Haus
Seefunkprüfungen, Inkrafttreten der neuen Fragenkataloge
verschoben
Training auf See und an Land
Risiken der GPS-Navigation
Medizin an Bord
Ohne "Müllentsorgungsregeln" kann es für Yachten über
12m teuer werden.
Aufbewahrung der Signalpistole
Funkanlagen und Aufbewahrung von Signalpistolen
Sturmwarnungen und Wetterberichte
Ohne Funkzeugnis kann´s teuer werden
Keine BSH-Seekarten mehr für viele Seegebiete
Schiffe gucken am Bildschirm
(20.1.2012) Der Winter in unseren Breiten die Zeit für eine mehr
virtuelle Beschäftigung mit dem lieben Hobby Wassersport. Der Computer bietet dazu
mittlerweile vielerlei Möglichkeiten. Auch auf Gebieten, die das Bootfahren nur am Rande
berühren die Großschifffahrt. Wollen Sie mal sehen, was in den Häfen und auf den
Meeren gerade los ist?...
Dazu gehen sie am besten auf die Internet-Präsenz
www.marinetraffic.com/ais/de/default.aspx
Seit die kommerzielle Schifffahrt mit AIS ausgerüstet sein muss, dem Automatic
Identification System, kann man über diese Webseite am PC betrachten, welche
Schiffsbewegungen im Lieblingsrevier gerade stattfinden.
Mit einem Klick auf ein ausgewähltes Schiff öffnet sich ein Fenster mit
Detailinformationen wie Schiffsdaten, Positionen, Geschwindigkeit und Kurs. Auch gefahrene
Kurse können eingeblendet werden. Vielfach ist auch ein Bild des Schiffs hinterlegt.
Mittlerweile hat sich AIS auch auf nicht-ausrüstungspflichtigen Schiffen und Yachten
durchgesetzt, so dass sich auch Segelyachten und kleinere Motorboote hinter den
Schiffssymbolen stecken können. Denn AIS dient ja allgemein der sicheren Navigation und
der Vermeidung von Kollisionen, was es auch für die Sportschifffahrt attraktiv macht.
Mit einer detaillierteren Karte auf Basis des Seekarten-Herstellers Jeppesen kommt die in
China programmierte Plattform http://shipfinder.com daher. Allerdings machen die
langen Ladezeiten die Benutzung etwas unkomfortabel.
DHH sucht Ausbilder- und
Schiffsführer-Nachwuchs
(22.4.2011) Das bewährte Konzept der Yachtschulen des Deutschen
Hochseesportverband Hansa basiert wesentlich auf dem Engagement segelbegeisterter
Vereinsmitglieder, die sich als Ausbilder qualifizieren, um den Segelvirus an
andere weiterzugeben und Kompetenz auf DHH-Niveau zu vermitteln...
An den DHH-Yachtschulen in Glücksburg, am Chiemsee und auf Elba sind pro
Saison rund 500 dieser Saisonkräfte tätig. Die Einsatzzeiten reichen von einer Woche bis
zu mehreren Monaten. Nachwuchs wird ständig gebraucht.
Deshalb bietet der DHH vor allem jungen Leuten die Chance, sich als Ausbilder an den
DHH-Yachtschulen zu qualifizieren und eventuell auch in die Position eines
DHH-Schiffsführers hineinzuwachsen.
Neueinsteiger nehmen zunächst an einem Einweisungs-Seminar (ein Wochenende) an der
Hanseatischen Yachtschule in Glücksburg oder an der Chiemsee-Yachtschule teil
(Voraussetzung: SBF an der CYS SKS an der HYS). Bei Eignung kann man dann als
Jollen- oder Kielbootausbilder aktiv werden. Im Rahmen des modular aufgebauten Programms
Ausbildung der Ausbilder kann die Qualifikation für verschiedene
Ausbildungsbereiche erlangt werden vom Optisegeln bis zum J80-Regattatraining.
Wer weiter auf den Weg zum Hochseeschiffsführer gehen will, beginnt diese Karriere mit
einem Seminar für Schiffsführer-Assistenten. Nach weiteren Vorbereitungsseminaren kann
der Assistent in die verantwortungsvolle Rolle eines Skippers hineinwachsen und nach
Ablegen der erforderlichen Führerscheinprüfungen (Sportseeschifferschein SSS oder
Sporthochseeschifferschein SHS) selbst eine große Yacht über See führen.
An den DHH-Yachtschulen sind in jeder Saison auch zahlreiche segelerfahrene Rentner und
Pensionäre tätig, die ihr Zeitbudget flexibel gestalten können und Freude daran haben,
ihr Wissen und Können an andere weiterzugeben.
Auch erfahrene Skipper mit den entsprechenden Qualifikationsnachweisen können als
Schiffsführer von DHH-Ausbildungsyachten noch eine neue Herausforderung finden.
Einsätze als Segelausbilder oder Schiffsführer werden gegen eine geringe
Aufwandsentschädigung entlohnt bei freier Unterkunft und Verpflegung. Der DHH setzt damit
auf das Engagement der Vereinsmitglieder und den Spaß am Ausbilden.
Dafür profitieren die Ausbilder im Gegenzug von den umfangreichen Möglichkeiten, sich
beim DHH seglerisch weiterzuentwickeln und vom großen Netzwerk Gleichgesinnter.
Der Deutsche Hochseesportverband HANSA e. V. (DHH) ist Kooperationspartner der
Kreuzer-Abteilung bei der Durchführung von Skippertrainings in Glücksburg und auf Elba.
Weitere Informationen über die Ausbildung der Ausbilder
auch über die finanziellen Details bei der DHH-Geschäftsführung, Lutz-Henning
Müller, Rothenbaumchaussee 58, 20148 Hamburg, Telefon 040 44 11 42 50, E-Mail: mueller@dhh.de.
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(13.4.2011) ELWIS, nicht zu verwechseln mit dem King of
Rock ´n´ Roll, ist Teil der elektronischen Informationssysteme für die
Schifffahrt. Das 1999 durch die Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Betrieb
genommene System wurde seit seiner Inbetriebnahme ständig weiterentwickelt und zählt
heute zu einer der wichtigsten Informationsquellen...
So finden sich hier für die Seeschifffahrt in den "Bekanntmachungen für Seefahrer
(BfS)" z. B. die kurzfristigen Änderungen an Schifffahrtszeichen, Signalanlagen oder
auch am Fahrwasserverlauf selbst.
Die in den "Nachrichten für die Binnenschifffahrt (NfB)" bekanntgegebenen
Fahrrinnentiefen oder Schleusenbetriebszeiten und etwaige -sperrungen sind für jede
Reiseplanung von grundlegender Bedeutung.
Eine ganze Rubrik widmet sich der Freizeitschifffahrt und gibt Auskünfte von der
Sportbootführerscheinverordnung, über die Kennzeichnung kleiner Boote,
Verkehrsvorschriften oder auch Informationen zu Führerscheinen und Funkzeugnissen.
Mit ELWIS-Abo steht eine Serviceerweiterung zur Verfügung worüber der Nutzer die
Möglichkeit hat, bestimmte Informationen aus ELWIS kostenlos zu abonnieren. Diese werden
dann automatisch übermittelt. Die ausgewählten Informationen werden dabei als E-Mail
verschickt und können per Computer oder Mobiltelefon empfangen werden. Je nach Auswahl
erfolgt die Informationsbenachrichtigung regelmäßig oder ereignisgesteuert.
www.elwis.de
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Sicherheit auf dem Wasser
(10.2.2011) Das BMVBS hat die beliebte
Broschüre überarbeitet und neu aufgelegt.
Die Sportschifffahrt ist ein herrliches Freizeitvergnügen, wenn man sich stets der
möglichen Gefahren bewusst ist und sich immer vorausschauend verhält. Denn trotz
moderner Kommunikation, Wettervorhersagen und immer besserer Bootstechnik bleiben Wind und
Wasser tückisch.
Die Broschüre soll helfen, Gefahrensituationen zu vermeiden. Sie vermittelt die
wichtigsten Sicherheitsvorschriften und gibt Hinweise und Tipps für schöne und vor allem
unfallfreie Stunden auf dem Wasser.
Zum Download geht's hier längs...
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Wetterdetails frei Haus
Aktuelles
(29.10.2010) In der großen Gemeinde stark am Wettergeschehen interessierter
Wassersportler hat sich die Benutzung so genannter GRIB-Daten für die Törn- und
Routenplanung immer mehr durchgesetzt. Zur Darstellung der Daten war das Programm Ugrib
lange Zeit die Empfehlung, dieses hat jedoch durch Zygrib starke Konkurrenz bekommen, die
mit großer Detailvielfalt aufwartet...
Beide Programme sind frei zugänglich und kostenfrei zu benutzen. Man sollte sie jedoch
nicht zur alleinigen Grundlage seiner nautischen Entscheidungen machen. Gerade die
komplizierten Einflüsse in Küstenbereichen werden von diesem System nicht erfasst. Hier
kann es zu beträchtlichen Abweichungen kommen. Für das große Bild und längere
Seestrecken hat man jedoch eine recht zuverlässige Datenbasis.
Eine Erklärung zum System von einer Informationsseite für Flieger im Internet:
"GRIB (GRIdded Binary) ist ein komprimiertes binäres Datenformat, das üblicherweise
in der Meteorologie verwendet wird um historische und vorausberechnete Wetterdaten zu
speichern und zu transportieren. Es basiert auf einem rechteckigen, auf den geographischen
Koordinaten liegenden, Gitter, das zum Nord- bzw. Südpol hin ausgedünnt wird. Es ist von
der Weltorganisation für Meteorologie für Basissysteme standardisiert und bekannt als
GRIB FM 92-IX, beschrieben im WMO Manual, Code Nr.306. Das GRIB1-Format wird spätestens
im Jahre 2013 durch GRIB2 ersetzt werden."
Auf folgender Webseite gibt es eine gute und ausführliche Beschreibung des Programms:
http://www.skipper-wws.de/downloads/ZyGRIB%20how2do.pdf
Um Zygrib herunter zu laden, folgt man besten diesem Link, der direkt auf die deutsche
Seite führt:
http://www.zygrib.org/index.php?page=abstract_de
Ugrib erhält man über diese Webseite:
http://www.grib.us/
Seefunkprüfungen, Inkrafttreten der neuen Fragenkataloge verschoben
(20.10.2010) Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung treten die auf das Multiple-Choice-Verfahren umgestellten neuen
Fragenkataloge für das SRC, das LRC und die Anpassungsprüfung nicht wie im Verkehrsblatt
veröffentlicht zum 01.01.2011 in Kraft...
Die neuen Fragenkataloge gelten ab dem 01.04.2011.
Bewerber, die ihren Antrag auf Zulassung zur Prüfung an den zuständigen
Prüfungsausschuss bis zum 31.03.2011 einreichen, können auch danach nach den alten
Fragenkatalogen geprüft werden. Gleiches gilt für Bewerber, die eine Prüfung vor dem
01.04.2011 nicht bestanden haben und sich bis zum 31.03.2011 zur Wiederholung der Prüfung
anmelden.
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Aktuelles
(4.8.2010) Die Kreuzer-Abteilung des DSV bietet im Herbst wieder eine Fülle an
Theorie- und Praxisseminaren für Wassersportler an. Ende August startet das umfangreiche
Seminarprogramm mit spannenden Angeboten für Einsteiger, Aufsteiger und Fortgeschrittene
im Segelsport...
Im September starten die Theoriekurse der Kreuzer-Abteilung des DSV. Neu im Programm ist
seit Januar 2010 das zweitägige Seminar Bootskauf. Wer sich in den nächsten
Monaten eine eigene Jolle oder Yacht kaufen möchte, wird hier bestens beraten und mit
viel technischem Hintergrundwissen für die richtige Kaufentscheidung versorgt. Ein
beliebter Klassiker ist auch das Seminar Motor- und Elektrokunde, bei dem die
Teilnehmer selbst an einem Bootsdiesel schrauben dürfen. Wer im September dabei sein
möchte, sollte sich schnell einen Platz sichern. Last not least veranstaltet die
Kreuzer-Abteilung des DSV wieder spezielle Lehrgänge, die auf die Prüfung zum
Radarpatent für Binnenschiffer vorbereiten. Auch hier wird eine rechtzeitige Anmeldung
empfohlen, da die anschließenden Prüfungstermine begrenzt sind.
Die Seminare können von allen Mitgliedern der Kreuzer-Abteilung des DSV und gegen
Aufpreis auch von Gästen gebucht werden. Ausführliche Informationen über das Aus- und
Fortbildungsangebot hier...
(14.7.2010) Noch vor wenigen Jahren war das Mitkoppeln an Bord
die wichtigste Vorrausetzung für die laufende Positionsbestimmung. Heute sind mit GPS
Positionsfehler geringer als 10m zu erzielen, die jedoch von keiner Seekarte unterstützt
werden...
Keines der Global Navigation Satellite Systeme (GNSS) verfügt über eine
Immunität gegen Störungen. Sie können unabsichtlicher, natürlicher oder aber
absichtlicher Natur sein; sie können außerdem an Bord erkennbar sein aber auch nicht.
Die möglichen Ursachen, Risiken und Folgen sind hier zusammengestellt.
Risiken der
GPS-Navigation
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Medizin
an Bord
Ratgeber zur Ausstattung von Sportbooten mit Medikamenten und medizinischen
Hilsmitteln
(30.6.2010) Segler als Bootseigner können sich sowohl im gewohnten Küstenbereich wie
auch auf sorgfältig geplanter Langfahrt befinden. Für Chartersegler sind weltweit viele
Reviere relativ leicht erreichbar jedes mit spezifischen Gesundheitsrisiken...
Aus diesen Gründen wird für Sportboote eine Einteilung der Medikamente
und medizinischen Hilfsmittel nach Reisebereichen bevorzugt, bei welcher die
Erreichbarkeit von ärztlicher Hilfe und von Medikamenten das wesentliche Kriterium ist.
Die Medizin-Box für Sportboote stellt die Zusammenführung von Medikamentenbox und
Erste-Hilfe-Box dar. Beide Bestandteile können auch getrennt aufbewahrt werden. Die
Medikamenten-Box ist je nach Fahrtgebiet unterschiedlich zusammengesetzt.
Der Ratgeber enthält eine aktuelle Medikamentenliste die eine sinnvolle Zusammenstellung
der Ausstattung erleichtert.
hier geht es zur
"Medizin-Box" 2010
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Ohne
"Müllentsorgungsregeln" kann es für Yachten über 12m teuer werden.
(3.6.2010) Aus gegebenem Anlass weisen wir noch einmal darauf
hin, dass mit Inkrafttreten der Zweiten Verordnung zur Änderung umweltrechtlicher
Vorschriften in der Seeschifffahrt am 12. April 2008 die Vorschriften zur Aus- und
Nachrüstungspflicht mit Fäkalienrückhaltesystemen auf der Ostsee sowie die Pflicht zum Aushang
der Müllentsorgungsregeln nach MARPOL Anlage V wirksam wurden...
Der Nichtaushang der Müllentsorgungsregeln ist mit
100,-- + Verwaltungskosten bußgeldbewehrt!
Hier Details
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Aufbewahrung der Signalpistole an Bord
(10.5.2010) Für die vorübergehende Aufbewahrung einer
erlaubnispflichtigen Seenotsignalpistole an Bord einer seegehenden Motor- oder Segelyacht
ist ein nicht zertifiziertes Behältnis als ausreichend anzuerkennen, wenn es die durch
die Verwaltung definierten Sicherheitsstandards erfüllt.
Bleibt die Frage:
Wo kriegt man so ein Teil her???...
Die bei uns belegte Forderung der Behören in Hamburg, Niedersachsen,
Schleswig-Holstein und NRW:
Behältnisse müssen
aus Stahlblech - möglichst rostfrei - gearbeitet sein;
das Stahlblech der
Tür/Klappe muss mindestens eine Stärke von 4 mm aufweisen;
eine Verankerung des
Behältnisses mit dem Schiff ist erforderlich;
das Behältnis muss zu
verschließen sein (elektronisch codiertes Schloss, Zahlenschloss oder Riegelschloss
können zum Einsatz kommen).
Diesen Kriterien entspricht der Möbeltresor OPAL MS 20:
Technische Daten:
- Doppelbart-Sicherheitsschloß
- Außenmaße ca. b 280 x h 200 x t 200 mm
- Innenmaße ca. b 270 x h 190 x t 170 mm
- Stärke Korpus 2,5 mm, Stärke Türblatt 4 mm, Bolzenanzahl 2, Bolzendurchmesser ca. 18
mm, Gewicht ca. 7,5 kg
Bezugsquelle: Div. Angebote im Web!
(Das Produkt wurde durch die Ordnungsbehörde Cuxhaven akzeptiert)
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Funkanlagen
und Aufbewahrung von Signalpistolen
(8.3.2010) Im folgenden möchten wir zwei Sachverhalte darstellen zu denen im
Beratungsalltag unserer Geschäftsstelle immer wieder Fragen kommen...
Funkanlage an Bord
Offenbar besteht hinsichtlich der Nutzung von Seefunkstellen erhebliche Unsicherheit.
Hier zur Klarstellung die Antworten auf die 4 häufigsten Fragen:
F: Darf eine Seefunkstelle auch ohne Frequenzzuteilung betrieben werden?
A: Nein!
Verstoß gegen das Telekommunikationsgesetz § 55 (1) - Frequenzzuteilung
"Jede Frequenznutzung bedarf einer vorherigen Frequenzzuteilung..."
F: Ich habe meine Seefunkstelle nur für den eigenen Notfall an Bord. Kann ich die
Funkanlage ausgeschaltet lassen wenn ich sie nicht brauche?
A: Nein!
Verstoß gegen SeeSchStrO § 3 (1) - Grundregeln für das Verhalten im Verkehr
"Der Führer eines mit einer UKW-Sprechfunkanlage ausgerüsteten Fahrzeugs ist
verpflichtet, bei der Befolgung der Vorschriften über das Verhalten im Verkehr die von
einer Verkehrszentrale aus in deutscher, auf Anforderung in englischer Sprache gegebenen
Verkehrsinformationen und -unterstützungen abzuhören und unverzüglich entsprechend den
Bedingungen der jeweiligen Verkehrssituation zu berücksichtigen."
F: Reicht es aus wenn ein Mitsegler über ein Seefunkzeugnis verfügt?
A: Nein!
Verstoß gegen Sportseeschifferscheinverordnung § 1 (7) - Anwendungsbereich
"Führer von Sportfahrzeugen und Traditionsschiffen müssen ihre Befähigung zur
Teilnahme am mobilen Seefunkdienst und am mobilen Seefunkdienst über Satelliten
entsprechend der funktechnischen Ausrüstung des Sportfahrzeugs oder des Traditionsschiffs
nachweisen."
F: Welches Funkzeugnis ist zum Bedienen von UKW-Kombi-Anlagen erforderlich?
A: Eine Kombi-Anlage darf auch dann bedient werden, wenn der Betreiber entweder nur ein
Seefunk- oder Binnenschifffahrtsfunkzeugnis besitzt allerdings dann ausschließlich
in dem der Befähigung entsprechenden Betriebsmodus und Bereich.
Merkblatt zum Thema Kombi-Anlagen / Funkzeugnisse der FVT
Aufbewahrung von Signalpistolen
Obwohl seit einigen Jahren durch die Waffenbehörden darauf hingewiesen wird hier noch
einmal:
Nach § 36 Abs. 1 Waffengesetz hat derjenige, der Waffen oder Munition besitzt, die
erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhanden
kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen. Für die Aufbewahrung erlaubnispflichtiger
Seenotsignalpistolen gelten hierbei bis eine klarstellende bundeseinheitlich Regelung in
Kraft tritt folgende Besonderheiten:
Aufbewahrung an Bord / Land
Für die vorübergehende Aufbewahrung einer erlaubnispflichtigen Seenotsignalpistole an
Bord einer seegehenden Motor- oder Segelyacht ist ein nicht zertifiziertes
Aufbewahrungsbehältnis als ausreichend anzuerkennen, wenn es die nachstehenden
Sicherheitsstandards erfüllt:
Behältnisse müssen aus Stahlblech - möglichst rostfrei -
gearbeitet sein;
das Stahlblech der Tür/Klappe muss mindestens eine Stärke von 4
mm aufweisen;
eine Verankerung des Behältnisses mit dem Schiff ist
erforderlich;
das Behältnis muss zu verschließen sein (elektronisch
codiertes Schloss, Zahlenschloss oder Riegelschloss können zum
Einsatz kommen).
In Fällen der längeren und erkennbaren Abwesenheit hat der Inhaber der Erlaubnis Waffe
und Munition in seiner Wohnung oder seinem Haus mindestens in "einem der Norm DIN/EN
1143- 1 Widerstandsgrad 0 entsprechendem oder gleichwertigen Behältnis aufzubewahren; als
gleichwertig gilt insbesondere ein Behältnis der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992.
Quelle: Polizei Hamburg / www.hamburg.de/ws-flyer-np
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DWD -
Sturmwarnungen und Seewetterberichte für die Sport- und Küstenschifffahrt
(24.2.2010) Der "Dauerbrenner" des Geschäftsfeldes Seeschifffahrt des
Deutschen Wetterdienstes liegt in überarbeiteter Form vor...
Hier finden Sie Zeiten und Frequenzen zu Nord- und Ostsee, Biscaya und
Mittelmeer sowie Binnengewässern. Ob Hörfunk, Telefon, Faxabruf, Internet, NAVTEX oder
Faksimile.
Alles
hier!
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Ohne
Funkzeugnis kann's teuer werden
(21.1.2010) Am 31. Dezember 2009 ist die seit 2005 bestehende Aussetzung der
Bußgeldbewehrung für Skipper ausgelaufen, die - obwohl sich eine Seefunkstelle an Bord
befindet - nicht im Besitz des für den Betrieb der Anlage berechtigenden
Betriebszeugnisses sind...
Verstöße werden von diesem Zeitpunkt an als bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit
verfolgt.
Nach Auskunft des BMVBS beträgt das Bußgeld 150,--
Im Wiederholungsfall wird es teurer!
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Keine
BSH-Seekarten mehr für viele Seegebiete.
Wat nu ?
(30.12.2009) Durch die Einstellung des deutschen Kartenwerks für das Mittelmeer sowie
aller Karten der Seegebiete Westküste Großbritanniens und Atlantikküste bis Gibraltar
durch das BSH müssen sich auch Sportschiffer das benötigte Kartenmaterial aus den
Kartenwerken anderer hydrographischer Dienste zusammenstellen...
Die Hamburger Seekartenvertriebsstelle HanseNautic berät bei der Auswahl von
Kartenmaterial für die verschiedenen Törnziele.
Törns über Größere Distanzen
Für Reisen über größere Strecken wählt man sich am besten die benötigten Karten aus
dem Seekartenwerk der Britischen Admiralität aus. Es bietet für das gesamte Mittelmeer
einen gleichmäßig hohen Standard und eine diesem Zweck entsprechende Abdeckung. Wir
liefern sie entsprechend den Regeln der International Convention for Safety of Life
at Sea (SOLAS) nach den neuesten NtM berichtigt aus.
Reisen an der spanischen Festlandküste
Für schnelle Reisen entlang der Küste und zu den Häfen bieten sich die amtlichen
britischen Seekarten oder die IMRAY-Karten der Serie M an. Jene enthalten auch zahlreiche
Pläne von Häfen und Ansteuerungen. Wer nahe an der Küste fahren und dort auch kleine
Häfen besuchen will, sollte sich mit den französischen Sportbootkarten der Serie
Navicarte ausrüsten. Für diejenigen, die unter der Küste ankern möchte,
sind die Tiefenverhältnisse in Ufernähe besonders detailliert in den spanischen
Sportbootkarten Mapes de Navegació dargestellt.
Reisen zu den Balearen
Die vom Inhalt, Handling und Preis her optimalen Sportbootkarten stellen die
Sportbootkartensätze Balearen des NV- oder Delius Klasing-Verlages dar. In
ihnen sind Übersichtskarten, Küstenkarten und Pläne von Häfen und Buchten enthalten.
Für welchen Satz man sich entscheidet, wird davon abhängen, ob man den großen
Detailreichtum (NV) oder die Übersichtlichkeit und den durchgängig etwas größeren
Maßstab (Delius Klasing) bevorzugt.
Als Einzelkarten empfehlen wir die vier amtlichen französischen Sportbootkarten F7114L
bis 7117L.
Reisen an der französischen Festlandküste
Für dieses Reisegebiet stehen die amtlichen französischen Seekarten als Sportbootkarten
der Serie L in drei Reihen zur Verfügung: Übersichts-, Küsten- und
Spezialkarten. Ebenso sind die Navicarte als Übersichts- und Küstenkarten
mit vielen Hafenplänen erhältlich. Aus ihnen kann man sich die benötigten Blätter
zusammenstellen. Für welches Kartenwerk man sich entscheidet, wird davon abhängen, ob
man die nüchterne, präzise Darstellung amtlicher Seekarten oder das informative Layout
der Navicarte bevorzugt.
Dieses Kartenmaterial gibt es auch in Form von Sportbootkartensätzen Navicarte
Chart Kit.
Reisen nach Korsika
Der Sportbootkartensatz Navicarte Chart Kit Korsika bietet im Maßstab
angemessenes Kartenmaterial rund um die Insel, dazu eine Übersichtskarte und viele Pläne
von Häfen und Buchten, preislich ist der Satz günstig.
Die einzelnen französischen Navicarte von Korsika sind wegen der kleineren
Maßstäbe etwas weniger detailliert. Sie würden schon vom Preis her nur in Betracht
kommen, wenn nur Teilgebiete befahren werden sollen. Dann sollte man sich eher für die
großmaßstäbigen amtlichen französischen Sportbootkarten der Serie L
entscheiden, besonders wenn man abseits der Häfen in den vielen Buchten ankern will.
Reisen nach Nordost-Sardinien
Als großmaßstäbige Karten des Segelreviers um Porto Cervo gibt es drei amtliche
französische Sportbootkarten aus der Serie L (das sind Nachdrucke der
italienischen Seekarten IT 322 bis 324).
Reisen an der italienischen Festlandküste, nach Sardinien und Sizilien
Für dieses Reisegebiet werden vom italienischen hydrographischen Amt 13
Sportbootkartensätze Carte Nautiche per il Diporto herausgegeben, welche die
gesamte Festlandküste und die Inseln abdecken sollen. Sie enthalten Küsten- und
Spezialkarten. Wer nur Unterlagen für Teilgebiete benötigt oder Einzelkarten bevorzugt,
kann sich für die privat herausgegebenen Nauticard entscheiden. Von der
Ligurischen Küste und vom Toskanischen Archipel gibt es zudem amtliche französische
Sportbootkarten der Serie L in guten Maßstäben.
Von einigen Küstenabschnitten und Inselgruppen sind darüber hinaus amtliche britische
und französische Seekarten erhältlich.
Reisen an der Küste Kroatiens
Zur Wahl stehen Sportbootkartensätze von Delius Klasing, vom kroatischen hydrographischen
Amt und von der Britischen Admiralität. Für die Delius Klasing-Sportbootkartensätze
sprechen das größere Format, das klare und übersichtliche Kartenbild, die normale
nautische Beschriftung und der günstige Preis. Mit dem kroatischen Kartenmaterial
Male Karte mag die Orientierung nach der Küstenformation etwas leichter
fallen. Dafür könnte die ungewohnte serbokroatische Beschriftung bei Farbe und Kennung
der Seezeichen nachteilig sein. Der Vorteil des britischen Kartensatzes Leisure
Folio (lieferbar nur für den südlichen Bereich) sind die vielen großmaßstäbigen
Pläne von Passagen.
Wer nur begrenzte Gebiete bereisen will, wählt sich die entsprechenden kroatischen
Seekarten der Serie CRO 15 bis 29 aus.
Reisen zu den Ionischen Inseln
Der Sportbootkartensatz Leisure Folio der Britischen Admiralität deckt die
Ostküste des Ionischen Meeres von Korfu bis zum Südwestkap des Peloponnes inklusive des
Golfs von Patras und Korinth ab und enthält großmaßstäbige Pläne der Passagen, Häfen
und vieler Buchten. Als Einzelkarten stehen IMRAY-Karten zur Verfügung. Als zusätzliche
eigene Karten auf Charteryachten sind die amtlichen französischen Sportbootkarten aus der
Serie L eine gute Lösung.
Reisen in der Ägäis
Die Sportbootkartensätze Leisure Folios der Britischen Admiralität decken
die Küsten und Inseln der Ägäis komplett ab und bieten präzises Kartenmaterial in
angemessenen Maßstäben mit vielen großmaßstäbigen Plänen von Durchfahrten, Buchten
und Häfen.
Als Übersichtskarten und als Einzelkarten für die populären Törnreviere stehen
IMRAY-Karten zur Verfügung. Sie sind eine Alternative, wenn die Leisure
Folios für den geplanten Törn zu ungünstig eingeteilt sein sollten.
Von Blattschnitt, Übersichtlichkeit und Maßstab her sind die amtlichen französischen
Sportbootkarten der Serie L, besonders für die Reiseplanung oder als
zusätzliche eigene Karten auf Charteryachten, geeignet. F7233L ist unsere beste Karte der
Halbinsel Chalkidiki.
Der Inhalt der Atlanten GREECE, SEA GUIDE (Eagle Ray/Kapitän Ilias) geht weit
über die Informationen normaler Seekarten oder Sportbootkarten hinaus und man sollte ihn
als Ersatz für sonstige Plan- und Spezialkarten benutzen. Wer nur ein Teilgebiet bereist,
kann statt der Atlanten auch Einzelblätter aus der Reihe Pilot Charts
(GRPC...) auswählen.
Reisen an der Südwest- und Südküste der Türkei
Das Leisure Folio der Britischen Admiralität endet bei Kas, die IMRAY-Karte
bei Antalya, die amtliche französische Sportbootkarte bei Alanya. Abgesehen davon muss
man für Reisen an der türkischen Südküste normale amtliche Seekarten benutzen.
Die amtlichen britischen Seekarten der türkischen Südküste haben östlich von Kas nur
einen vergleichsweise kleinen Maßstab. Von der Insel Zypern hingegen gibt es
Küstenkarten mit großen Maßstäben.
Amtliche türkische Seekarten können hier derzeit leider nicht beschafft werden.
HanseNautic GmbH
Kataloganforderung:
Tel. +49 (0)40-37 48 42-0
Fax +49 (0)40-37 48 42-42
Email: info@hansenautic.de
www.hansenautic.de
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